Synthesizer für das Heimstudio

Zur Einrichtung eines Heimstudios genügt in der Regel die Grundausstattung, bestehend aus Rechner, Kopfhörer und Software. Wer einen professionellen Sound bevorzugt, der arbeitet jedoch vorwiegend mit Midisoftware.

Heute gibt es bereits eine breite Palette an Synthesizer-Software in allen Variationen. Diese Plug-ins gibt es teilweise sogar kostenlos. Wer den Sound optimieren will, sollte sich auch einen Midicontroller zulegen. Dieses zusätzliche Interface sorgt für eine noch bessere Klangqualität. Als Ergänzung zur Synthesizer-Software können auch Midikeyboards verwendet werden. Diese sind bereits mit Pads ausgestattet und relativ günstig im Handel erhältlich.

Das Midikeyboard und der Midicontroller

Ein Software-Synthesizer kann problemlos über ein Midikeyboard gespielt werden. Die Syntesizer-Software kann man teilweise aus dem Internet herunterladen oder sie auch kaufen. Die Software arbeitet dabei mit virtuellen Instrumenten, den VSTis.

Ein Midicontroller sorgt dafür, dass man die größtmögliche Qualität aus dem Synthesizer herausholen kann. Ein Midicontroller ist ein zusätzliches Interface, das virtuelle Instrumente und Sounds steuert. Midicontroller und Midikeyboards sind auf dem Markt zu unterschiedlichen Preisen erhältlich.

Midikeyboards verfügen über eine eigene Tastatur. Diese kann entweder aus einer vollständigen Klaviertastatur bestehen oder aus einer beschränkten Anzahl an Pads. Die Art und Ausstattung der Geräte bestimmt auch deren Preis.

Synthesizer Software

Heute gibt es bereits eine Vielzahl an unterschiedlichen und teilweise auch kostenlosen Syntehsizer-Plug-ins, die man aus dem Internet downloaden kann. Einige dieser Plug-ins verfügen über eine erstaunlich gute Klangqualität und bieten ein umfangreiches Sound-Repertoire. Zu den derzeit Besten dieser kostenlosen Plug-ins zählen zweifellos der Digital Suburban – Dexed, der TAL Noisemaker und der Brain Control Tunefish 4.

In Verbindung mit einem Midicontroller lassen sich alle Sounds optimieren. Parallel dazu gibt es noch eine Reihe professioneller Tools, die aber gekauft werden müssen. In der Regel reichen für die meisten Heimstudios die kostenlosen Tools aus. Viele, die sich ein Heimstudio einrichten, arbeiten als Hobbymusiker oder stehen gerade am Beginn einer eventuellen Musikerkarriere.