Der einfache Weg zum ersten Heimstudio

Der einfache Weg zum ersten Heimstudio - Der einfache Weg zum ersten Heimstudio

Viele ambitionierte Musiker und Produzenten kommen früher oder später an einen Punkt, an dem in ihnen der Wunsch aufkommt, sich ein eigenes Tonstudio aufzubauen. Dank des allgemeinen technischen Fortschritts ist dies heute einfacher denn je, zumal die Studio-Ausrüstung im Vergleich zu früher wesentlich erschwinglicher ist. Die Beweggründe und Vorteile liegen auf der Hand. Die hohen Mieten professioneller Studios sind vermeidbare Kostenfaktoren. Und im Heimstudio besteht die Möglichkeit, in aller Ruhe experimentieren und üben zu können, ohne auf die Zeit achten zu müssen und teure Studiomieten zu zahlen. Außerdem reicht die Tonqualität gut ausgestatteter Heimstudios längst an die Standards professioneller Studios heran.

Das günstige Heimstudio

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Schon mit einer Handvoll an Geräten und ein wenig Software lassen sich Aufnahmen erzeugen, die selbst für Profis kaum von denen eines Profi-Studios zu unterscheiden sind. Zudem ist eine gute Grundausstattung schon für wenige Hundert Euro erhältlich. So gesehen ist der Aufbau eines Heimstudios in vielen Fällen eine reine Vernunftentscheidung. Natürlich gibt es bei der Zusammenstellung des eigenen Tonstudios einige Aspekte, auf die man achten sollte, damit man bezüglich der Qualität keine allzu hohen Kompromisse in Kauf nehmen muss. Die Frage ist, wofür ein jeweiliges Tonstudio benötigt werden soll?

Basis-Setup – der Rechner als Tonstudio

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Das einfachste, grundlegendste Setup besteht aus einem handelsüblichen Rechner mit einer Musik-Studiosoftware. Dies genügt für die rechnerinterne Erzeugung und Bearbeitung von Tonaufnahmen. Die meisten modernen Rechner sind verblüffend leistungsfähig. Schon ein herkömmlicher Markenlaptop mit einer guten Audiokarte kann hervorragende Dienste leisten. Für das ungestörte Arbeiten empfiehlt sich zumindest die Anschaffung von hochwertigen Kopfhörern.

Erweitertes Setup – Rechner mit einfacher Zusatzausrüstung

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Sobald es darum geht, Klänge von Instrumenten oder Sängern aufzunehmen, werden technische Hilfsmittel wie Mikrofone und spezielle Adapter benötigt. Hierbei gilt: Je besser die Aufnahmebedingungen und je hochwertiger Ausrüstung und Material, desto weniger Nachbearbeitung wird nötig sein. Doch auch dabei kann der größte Teil der Arbeit im Tonstudio mithilfe einer Software erledigt werden. In Fachkreisen wird die Software der Tonstudios als digitale Audioworkstation bezeichnet, kurz DAW. Der Rechner selbst muss über die passenden Anschlussbuchsen (USB, Firewire, Thunderbolt, HDMI, XLR-Mikrofon, Audiointerface) verfügen. Viele Instrumente lassen sich mithilfe von Midi-Adaptern koppeln.